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Porsche Sports Cup gastiert in Hockenheim

Porsche Sports Cup Deutschland - 1. Lauf Nuerburgring 2017 - Foto: Gruppe C GmbH

Der Porsche Sports Cup trägt am kommenden Wochenende (3. – 4. Juni) in Hockenheim das zweite Rennwochenende des Jahres aus. Mehr als 160 Teilnehmer starten in den sechs Rennserien und Fahrevents. Dabei erwartet die Zuschauer Breitensport auf hohem Niveau. Samstags und sonntags drehen sich auf der Traditionsrennstrecke jeweils gut acht Stunden die Räder. Im offenen Fahrerlager gibt es Motorsport zum Anfassen und eine Kinderwelt für die kleinen Besucher. In der Porsche World können sich die Zuschauer und Gäste über die aktuellen Porsche Modelle informieren. Infos rund um den Porsche Sports Cup sind im Internet unter www.porschesportscup.de zu finden.

Porsche Super Sports Cup: Titelverteidiger Matthias Kaiser ist Tabellenführer

Porsche Sports Cup Deutschland – 1. Lauf Nuerburgring 2017 – Foto: Gruppe C GmbH

Der Porsche Super Sports Cup präsentiert sich in Hockenheim wieder mit einem vollen Starterfeld. Im sportlichen Flaggschiff der Serie treten insgesamt 46 Piloten mit reinrassigen Rennwagen an. Als Tabellenführer kommt Titelverteidiger Matthias Kaiser (48,8 Punkte) auf den Traditionskurs in Baden-Württemberg. Der Liechtensteiner feierte beim Auftakt zwei Siege in der Klasse der 991 GT3 Cup, die mit 21 Konkurrenten am stärksten besetzt ist. In der Klasse 5e belegt „Enzo“ (München) den zweiten Platz vor Christoph Dupré (Schiffweiler), während in der Meisterschaft Michael Rosenkränzer (Ratingen), Tabellenführer in der Kategorie der Cayman GT4 CS, mit 40,8 Punkten derzeit der schärfste Verfolger ist. Punktgleich auf Gesamtrang drei liegen vor den Saisonrennen drei und vier mit jeweils 40 Zählern Roland Ziegler (Wendelstein) in seinem 997 GT3 R sowie Michael Essmann junior (Rheine), der auch in diesem Jahr ins Lenkrad eines 997 GT3 Cup greift. Zu den Favoriten um die Podiumsplätze gehören die Fahrer der leistungsstärkeren GT3 R-Modelle. So dürften auch diesmal wieder Thomas Jäger (Wiesbaden), Ralf Bohn (Alsfeld), Edward Lewis Brauner (Grünwald) sowie Jürgen Häring (Bubsheim) im neuen 991 GT3 R ebenso in der Spitzengruppe zu finden sein wie Mike Hansch (Bad Münder) und Heinz-Bert Wolters (Wegberg), die beide auf 997 GT3 R starten.

Porsche Sports Cup: Gelingt Rookie Carsten Clauder der nächste Coup?
Im mit straßenzugelassenen Serienreifen von Exklusivausstatter Michelin ausgetragenen Porsche Sports Cup gab es beim Auftakt eine große Überraschung: Rookie Carsten Clauder, zuvor drei Jahre lang in der PZ-Trophy aktiv, fuhr bei seinem ersten Rennen überhaupt gleich zwei Klassensiege bei den 991 GT3 ein. Damit liegt der Porsche Pilot aus Lübbecke zugleich in der Meisterschaft vorn und reist als Tabellenführer an den Hockenheimring. „Speziell vor dem Start hatte ich schon mächtig  Respekt“, gestand Clauder nach seinem exzellenten Einstand im Cup. „Da geht es im Sports Cup ja eng zur Sache. Ich wollte lediglich sicher ankommen, jetzt bin ich Tabellenführer. Ich bin völlig von den Socken.“ Nun sagt der Neueinsteiger mit Blick auf das zweite Rennwochenende: „Jetzt habe ich natürlich Blut geleckt und würde die Platzierung gerne halten. Aber ich bin realistisch: In meiner ersten Saison geht es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und ins Ziel zu kommen.“ Vor dem Rennen in Hockenheim ist Rudolf Schulte (Sundern) bester Pilot in der Klasse 4f, in der die 991 GT3 RS antreten. Er hat bereist einen zweiten und einen dritten Platz auf dem Konto und hat am kommenden Wochenende die nächste Podiumsplatzierung im Visier. Allerdings werden auch Klassenkonkurrenten wie Norbert Kraft (Göppingen), Joachim Geyer (Pforzheim), Oliver Plassmann (Herten) und Helmut Rödig (Hamburg) beim Kampf um die Podestplätze ein Wörtchen mitreden.

Porsche Sports Cup Endurance: Erster Saisonstart für Routinier Jürgen Häring
Traditionell steht zum Abschluss des Rennwochenendes der Sports Cup Endurance mit zwei separaten Läufen über jeweils 50 Minuten auf dem Programm. Sie werden von einer 25minütigen Boxenstopp-Pause für Reifenwechsel, Tankstopp und eventuellem Fahrerwechsel unterbrochen. In jedem der beiden Rennen gibt es ein zehnminütiges Zeitfenster, in dem das Fahrzeug zum Fahrerwechsel an die Box muss. Mit 30 Fahrzeugen ist das Starterfeld ebenfalls stark besetzt. In Hockenheim geht das packende Duell Matthias Kaiser / Felix Wimmer (Liechtenstein / Österreich) versus Bertram Hornung / Lukas Schreier (Stutensee / Leipzig) in die nächste Runde. Mit Kaiser und Wimmer teilen sich der amtierende Super Sports Cup Champion und der Vizemeister des Super Sports Cup die Cockpitarbeit im 991 GT3 Cup. Das schnelle Duo fuhr zwei Klasseinsiege in der 5e ein, während Hornung / Schreier, immerhin die Endurance-Champions der Saison 2015, nach dem Wechsel auf den 991 GT3 Cup auf Anhieb jeweils den zweiten Klassenplatz belegten. Bei seinem Heimrennen geht Bertram Hornung zudem hoch motiviert ins Rennen. Der Motorsportler des ADAC Nordbaden ist in Stutensee unweit der Traditionsrennstrecke zu Hause und erwartet wieder viele Fans. Spannung ist aber auch in den anderen Klassen garantiert, wo Piloten der Einsatzteams wie CarTech Motorsport, a-workx, race:pro motorsport, Black Falcon, Schütz Motorsport und Precote Herberth Motorport um Punkte und Positionen fighten. Routinier Jürgen Häring, Endurance-Champion in der Saison 2014, teilt sich die Lenkradarbeit im 991 GT3 R bei seinem ersten Renneinsatz im diesjährigen Porsche Sports Cup mit Robert Renauer. Das Duo dürfte sicherlich Ex-DTM-Fahrer Peter Mamerow (Castrop-Rauxel) Paroli bieten, der sich in den beiden vorangegangenen Läufen überraschend souverän durchsetzte.

Perfektes Revier für Breitensportler
Zum erfolgreichen Konzept des Porsche Sports Cup gehört, dass gerade auch Einsteiger ein ideales Betätigungsfeld vorfinden. In der PZ-Trophy sind zwei Trainingssitzungen und zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren. Jede Zehntelsekunde Abweichung wird mit einem Strafpunkt bewertet. Die Punkte aller Wertungsrunden werden addiert. Die Möglichkeit zu einem ersten Schnuppern eröffnet die Porsche Sports Cup Experience: Hier ist geführtes Fahren über die Rennstrecke der Höhepunkt des Wochenendes. Darauf aufbauend können Fahrer straßenzugelassener Porsche Fahrzeuge im PZ-Driver’s Cup einen perfekten Einstieg finden. Erfahrene Instrukteure der Porsche Driving School führen in die Besonderheiten der Strecke ein und vermitteln zudem das Wissen zur Ideallinie sowie zum richtigen Bremsen, Einlenken und Beschleunigen in und nach Kurvenpassagen. Die sportliche Wertung wird im Rahmen einer Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) ermittelt, in der es um den Kampf gegen die Uhr geht.

Quelle: Oliver Neuert – Porsche Sports Cup Media

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Über den Autor

Stefan Gottschalk
Stefan Gottschalk
Als Finanzierungs- und Leasingspezialist sind Weiterentwicklungen für mich immer eine interessante Sache. Stillstand bedeutet Rückschritt. Nach diesem Motto lebe ich und habe mit dieser Maxime bereits einiges in meinem Leben erreicht. Technischer Fortschritt, die wirtschaftliche Entwicklung und der schnelle Motorsport stehen im Mittelpunkt meiner Interessen. Aus Begeisterung für Neues aus Wirtschaft, Technik und Maschinen!

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