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Roman Schwedt nach Ausfall bei der Sachsen Rallye: „Ärgere mich selbst am meisten!“

Quelle: RSM Sport GmbH & Co. KG

Nach einem Kampf im Zehntelsekundenbereich mit seinem direkten Konkurrenten Niklas Stötefalke hatte Roman Schwedt am vergangenen Samstag die Top 10 der AvD Sachsen Rallye mit dem Opel Adam R2 fest im Blick. Im stark besetzten Starterfeld lieferte das DSK Junior Rallye Team Schwedt/Wichura eine Leistung auf Top-Niveau ab, konnte das Ergebnis aber wegen eines Unfalls nicht nach Hause fahren.

Seine dritte DRM-Veranstaltung 2017 lief für Roman Schwedt bis zur achten Wertungsprüfung (WP) ideal: In einem hochspannenden Duell mit Niklas Stötefalke zeigte der 18-jährige Saarländer, dass das hohe Niveau seiner erfahreneren Rallye-Kollegen kein Problem für ihn darstellt. Armin Schwarz, der als Mentor für das DSK Rallye Junior Team fungiert, konnte zwar selbst nicht vor Ort sein, beobachtete aber die Zeiten seiner Schützlinge ganz genau. „Um mit dem Opel Adam R2 WP-Zeiten zwischen dem 10. und 13. Gesamtrang zu fahren, muss man auf einem extrem hohen Level fahren. Das hat Roman trotz seiner wenigen Erfahrung hier vollbracht und sich damit absolut ein Ausrufezeichen gesetzt“, so Schwarz.

In ihrem über die WPs andauernden Zehntelsekunden-Krimi zeigten die beiden Opel Adam R2-Piloten Schwedt und Stötefalke hochklassigen Rallyesport. Schwedt ging aus den ersten sieben Wertungsprüfungen mit einem 7,5 sekündigen Vorsprung heraus, den er sich schrittweise erarbeitet hatte. Damit war er nicht nur Zweiter der 2 WD-Wertung, sondern lag zudem auf Gesamtrang 11. „Ich hatte natürlich die Top 10 im Blick, obwohl ich wusste, dass das Ergebnis auch so schon top gewesen wäre und ich theoretisch auch minimal Speed rausnehmen hätte können“, resümiert Schwedt, der in WP 8 zu euphorisch in eine Linkskurve bog und den Adam nicht auf der Straße halten konnte. „Ich bin froh, dass der Unfall glimpflich ablief und ärgere mich über mich selbst, dass ich unser gutes Ergebnis damit „weggeschmissen“ habe. Das wird mir eine Lehre sein“, so Schwedt.

Die DRM macht als nächstes Station bei der Rallye Stemweder Berg, sodass für Roman Schwedt Ende Juni die nächste Veranstaltung im Kalender steht.

Quelle: RSM Sport GmbH & Co. KG

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Über den Autor

Stefan Gottschalk
Stefan Gottschalk
Als Finanzierungs- und Leasingspezialist sind Weiterentwicklungen für mich immer eine interessante Sache. Stillstand bedeutet Rückschritt. Nach diesem Motto lebe ich und habe mit dieser Maxime bereits einiges in meinem Leben erreicht. Technischer Fortschritt, die wirtschaftliche Entwicklung und der schnelle Motorsport stehen im Mittelpunkt meiner Interessen. Aus Begeisterung für Neues aus Wirtschaft, Technik und Maschinen!

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